Wege ohne Gewalt - WoGe
 
AWO Kreisverband Göttingen-Northeim e.V.

Die Arbeit von Wege ohne Gewalt


Wege ohne Gewalt führt in der Region Göttingen und Northeim Täter:innenarbeit Häusliche und Sexualisierte Gewalt durch.
Dass Ziel aller Programme bei WoGe ist der sofortige Stopp gewalttätiger Handlungen und die nachhaltige Sicherheit für die Betroffenen, meist Frauen und Kinder.


„Die Betroffenen können sich vielleicht schützen, nur der Täter, nur die Täterin kann die Gewalt beenden!


Risiko- und Schutzfaktoren für Gewalthandeln werden identifiziert und in standardisierten Trainingsprogrammen entsprechend ab- bzw. aufgebaut.
Dieses wird unabhängig von der Deliktart durch die Trias
i.   konfrontative Einsichtsbeförderung,
ii.  konsequente Verantwortungsübernahme (auch für das eigene Gewalthandeln) und
iii. Motivation zur Veränderung zugunsten eines nachhaltig konstruktiven Konflikthandelns,
erreicht.


Unsere Haltung

  • Die Würde und Würdigung des Menschen stehen für uns an erster Stelle: 
     --> Wir verurteilen jede gewalttätige Handlung, nicht aber den Menschen, der sie begeht<--
  • Gewalt ist jede zielgerichtete Verletzung der körperlichen und psychischen Integrität eines Lebewesens bzw. Zerstörung von Gegenständen. 
  • Jede:r ist für das eigene Handeln, Denken und Fühlen  zu 100% verantwortlich.
  • Schuldzuweisungen, Bagatellisierungen, Normalisierungen und Rechtfertigungen dienen dazu, diese Verantwortung zu verleugnen.
  • Jeder Gewalthandlung liegt eine Willensentscheidung zugrunde: Keine Faust schlägt zu, ohne dass jemand sich dazu entschieden hat!
  • Diese Entscheidung ist beeinflussbar!
  • Gewalthandeln ist ein erlerntes Verhalten, kann also verändert werden.
  • Häusliche & Sexualisierte Gewalt ist weder ein schichtenspezifisches Verhalten noch die logische Folge von Alkohol- oder Drogenkonsum, Stress oder/und Arbeitslosigkeit.
  • Wir wissen, dass Gewalthandeln in allen Teilen der Gesellschaft und von allen „Geschlechtern“ begangen wird. Allerdings werden die meisten Gewalthandlungen von Männern* ausgeübt. Dies wird durch einseitige Männer*- und Frauen*bilder und ungleiche Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern gefördert.


WoGe-Telefon: 0176-64172219
 
 
 
 
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